Zumindest war das bis letztes Jahr der Fall. Aufgrund der Coronavirus-Pandemie, des Schreckens der Quarantäne und des Infektionsrisikos hat die Mobilität der Menschen abgenommen. Nach früheren Angaben des Tourismusministeriums stieg die Zahl der Langzeitreisen im Land (5 Tage und länger) jedoch von etwa 15 Millionen im Jahr 2014 auf etwa 20 Millionen im Jahr 2019. Wir reisen auch häufiger ins Ausland. In diesem Fall stieg die Zahl der Abflüge von 10,3 Millionen auf 13,5 Millionen. Am häufigsten reisten wir zu touristischen Zwecken oder um Verwandte zu besuchen. An dritter Stelle standen Geschäftsreisen.
Warum gehen?
Mindestens einmal im Jahr sollten wir uns ausruhen und Abstand gewinnen, nicht nur wenn es um die Arbeit geht, sondern auch um häusliche Probleme oder Hausarbeiten. Daher der erste, sogar obligatorische Grund für Reisen, nämlich die Notwendigkeit, die Umwelt und oft auch die Menschen, bei denen wir wohnen (z. B. Kollegen), zu verändern. Reisen, unabhängig von der Form, sollen in erster Linie der Freizeit (geistig und/oder physisch) dienen. Laut Psychologen sollten etwa 2-3 Wochen für eine effektive Erholung eingeplant werden. Die erste Woche ist die Zeit, sich zu beruhigen. In der zweiten Woche beginnt die Erholung des Körpers, und in der nächsten Woche sollte es darum gehen, sich mit den Gedanken zu versöhnen, zur Arbeit und nach Hause zurückzukehren.